Alle Jahre wieder war es soweit und der DBH lud zur Bezirksmeisterschaft ein. Dieses Jahr ausgerichtet von den Steelbreakers in Lehrte. Als Veranstaltungsort diente eine Sporthalle, die bei der überschaubaren Teilnehmerzahl etwas überdimensioniert wirkte und bei sommerlichen Temperaturen den ein oder anderen Spieler zum Schwitzen brachte. Von den Shakespeare Dartists nahmen 9 Herren - davon 5 vom neuen D-Team - von insgesamt 60 und eine Dame am Turnier teil. 

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Nach dem obligatorischen Einspielen und einigen Gesprächen mit anderen Dartern warteten dann die Mannen und die Frau darauf, dass der Sportwart die Namen aus der Tupperdose zog. Nach ein paar Schlucken Wasser versammelten sich dann schließlich alle Teilnehmer zur Bekanntgabe der Gruppen. Diese hielt für die Shakespeare Dartists einige Überraschungen bereit.

 

Bei den Männern spielten je fünf Darter in insgesamt zwölf Gruppen. Vorallem Tobi, Jean-Pierre, Benjamin und Björn zittertern bis zum Schluss, denn bei zehn bekannt gegeben wordenen Gruppen waren alle vier noch nicht erwähnt wurden und man stellte sich bereits auf eine Hammer-Shakespeare-Gruppe ein. Doch wie das Los es so wollte kam es dann zu drei Gruppen mit jeweils zwei Gutenberghöflern, die dann auch noch jeweils im gleichen Team spielen. Bei den Damen wurde nach kurzer Diskussion über die Gruppengröße und -anzahl dann auch ausgelost und Sol landetete in einer Vierergruppe.

Vorrunde

Cedric:

Cedric spielte ohne Shakespeare-Begleitung in seiner Gruppe mit Höhen und Tiefen. Am Ende reichte es für einen dritten Platz mit ausgeglichener Legdifferenz nach zwei Siegen und zwei Niederlagen. Der dritte Platz hätte aber noch ganz schön wackeln können, hätte einer seiner Gegner im Decider nicht zwei Mal hintereinander 130 Punkte überworfen, was Cedric direkt ausnutzte und daraufhin checkte. 

Malte und Scarven:

Nein, Malte und Scarven haben nicht in einer Gruppe zusammen gespielt, holten aber insgesamt gleich viele Legs und möchten ihre Leistung nur mit Kacke.de zusammengefasst wissen. 

Daniel und Klaus:

Daniel und Klaus erwischten in Gruppe 1 eine richtige Hammer-Gruppe. Es war bereits vor den Spielen klar, dass es nur noch um Platz Drei gehen könnte. Klaus schaffte es gegen einen Nicht-Shakespeare-Dartists zum 3:2 und startete damit gut in die Mission. Daniel hingegen musste sich den anderen Dreien jeweils 3:0 geschlagen geben. Im teaminternen Duell zwischen Daniel und Klaus, zog Klaus jedoch deutlich mit 3:0 den Kürzeren. Damit sicherte sich dann Daniel dank besserer Legdifferenz den Vierten Platz vor Klaus. 

Jean-Pierre und Tobi:

Jean-Pierre und Tobi starteten mit mehr Selbstbewusstsein in ihre Gruppe, denn hier waren keine klaren Favoriten erkennbar. Beide spielten ordentliche Partien und mussten sich jeweils nur einmal vor ihrem direkten Aufeinandertreffen geschlagen geben. Nachdem Jean-Pierre sich zwischenzeitlich noch Anfängerglück vorwerfen lassen musste, kam er immer sicherer in die Spiele und machte seinem Teamkollegen Tobi im letzten Spiel um Platz Eins bis Drei ordentlich Druck. Am Ende setzte sich der etwas erfahrenere Tobi mit 3:2 durch und wurde damit Zweiter punktgleich mit dem Gruppenersten. Jean-Pierre landete auf dem dritten Platz mit einer Legdifferenz von +2.

Benjamin und Björn:

Am Nachbarboard von Jean-Pierre und Tobi ging es für die beiden kommenden D-Teamler direkt im zweiten Gruppenspiel gegeneinander. Hier erwischte Benjamin den besseren Start, ließ dann aber nach, was Björn alleridngs nur mit Scorevorsprung ausnutzen konnte. Am Ende eines eher mäßigen Spiels setzte sich Benjamin mit 3:1 durch. In den anderen Spielen wollte es für beide nicht so richtig klappen und es kamen nur noch Legs dazu. Platz 4 für Benjamin vor Björn. 

Sol:

Sol, die mit Schlafmangel und Hitze zu kämpfen hatte, konnte trotz Streuungen von 7 bis 140 Punkten zunächst immer wieder in den wichtigen Momenten checken. Auch Herren, die ihre Dartutensilien neben ihrem Board ablegten, irritierten sie nicht zu sehr um auch das zweite Gruppenspiel zu gewinnen. Im dritten Spiel ging es dann gegen ihre "Partnerin in Crime", wo sie sich gegen eine fast 100%ige Doppelqoute 1:3 geschlagen geben musste. Sol landete damit auf Platz Zwei ihrer Gruppe.

 

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Mit ihren zweiten Plätzen waren Tobi und Sol damit sicher für die K.O.-Phase qualifiziert. Da bei den Herren Acht von Zwölf Gruppendritten weiter kommen sollten, machten sich auch Cedric und Jean-Pierre berechtigte Hoffnungen den Sprung zu schaffen und spielten sich weiter warm während der Sportwart die Gruppenergebnisse auswertete. Nach kurzer Zeit wurde bekannt gegeben, dass sowohl Jean-Pierre als auch Cedric zu den besten Gruppendritten gehörten und es wurden die ersten Partien der Herren aufgerufen. Als Björn sich dann den Turnierplan anschaute um die Gegner der Shakespeare-Akteure in Erfahrung zubringen fehlte dort allerdings Zweitplatzierter Tobi. Nach minütiger Suche nach dem Fehler, wurde er dann schließlich gefunden und Tobi wieder ins Tableau getragen.

 

K.O.-Runde

Bei den Herren begannen die Herren mit den letzten 32 und die Damen mit den letzten 8 in die K.O.-Runde.

Tobi:

Tobi musste schnell anerkennen, dass sein Gegner doch noch mal auf einem anderen Niveau spielte. Bis auf das erste Leg, in dem sein Gegner des öfteren auf der Doppel Eins scheiterte, musste sich Tobi einem konstanten und sicheren Spieler deutlich 3:0 geschlagen geben.

Jean-Pierre:

Jean-Pierre ließ sich von dem Namen seines Gegners, der vorher in der Gruppenphase Klaus mit LD14, LD18 und LD14 vom Board schickte, nicht beeindrucken und spielte einen konzentrierten guten Dart und führte zwischenzeitlich sogar 2:1 mit der Chance mit 3:1 zu gewinnen. Nach dem Ausgleich machte sein Gegner dann allerdings mit seiner ganzen Erfahrung kurzen Prozess im letzten Leg. Jean-Pierre schied damit mit einem knappen 2:3 aus, zeigte sich aber dennoch mit seiner Leistung zufrieden.

Cedric:

Ganz knapp noch in die K.O.-Phase gerutscht spielte Cedric seine Klasse aus und scorete konstant und checkte sicher. Sein Gegner kam nicht richtig in's Spiel, unter Anderem auch weil er sich im Gegensatz zu Cedric vor den K.O.-Spielen nicht noch einmal an das Practice-Board stellte. So setzte sich Cedric ruhig und besonnen mit 3:0 durch. Damit gelang ihm der Sprung in die Top 16. 

Im Achtelfinale dann ging es für Cedric gegen einen Niedersachsenligaspieler, der ihm dann doch deutlich die Grenzen aufzeigte und mit einem wahnsinnigem Average davon zog. Bevor Cedric dann im vierten Leg etwas die Luft ausging hielt er aber mit seinen Mitteln dagegen und zeigte sich zufrieden mit seinem Spiel, obwohl es eine 0:4 Klatsche gegen den späteren Drittplatzierten gab. Noch zufriedener war Cedric mit seiner Platzierung, die sich auch durchaus sehen lassen kann.

 

Sol:

Sol erwischte direkt im Viertelfinale Niedersachsens aktuelle Nummer Eins und lieferte sich eine enge gut anzusehende Partie. Nach einem hin und her war Sol schließlich mit 4:3 die Glücklichere und zog in's Halbfinale ein. 

Hier ging es auf hohem Niveau weiter und Sol zog zunächst 4:2 davon und stand kurz vor dem Einzug in das Finale. Doczh dann drehte ihre Gegnerin noch einmal richtig auf und holte drei Legs in Folge zum 4:5. Damit schied Sol trotz guter Leistung denkbar knapp gegen die spätere Siegerin aus und musste sich mit Platz Drei zufrieden geben, über den sie sich dann nach kurzer Enttäuschung doch noch freuen konnte.

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Abschlussparty

Nach der Meisterschaft fand dieses Jahr eine vom DBH organisierte Jahresabschlussparty statt in einem nahe gelegenen Vereinsheim statt. Trotz schönes Außenbereichs, gutem DJ und reichhaltigem Essen, blieben allerdings die Gäste aus. Von den angemeldeten Dartern kamen leider etliche nicht, was für den Veranstalter natürlich ärgerlich ist. Am beliebtesten war aber auf jeden Fall die Tombola, bei der vor allem die Damen ihr Geld für Lose ausgaben und sich in den meisten Fällen wie bei Sol komplett verzockten und damit gut und gerne in nächster Zeit auf Spielbankbesuche verzichten werden. 

Ob diese Abschlussveranstaltung ein Konzept für die Zukunft sein kann, wird sich zeigen. Diejenigen, die vor Ort waren schienen zumindest ihren Spaß gehabt zu haben. 

 

Fazit

Am Ende des Tages stehen zwei Top-Leistungen vor allem von Cedric und Sol sportlich auf dem Zettel. Doch auch die anderen Gutenberghöfler egal ob mit ihrer Leistung zufrieden oder nicht, hatten bei etwas zu gutem Wetter einen schönen Tag in netter Gesellschaft. An dieser Stelle sollte man vielleicht darüber nachdenken bei diesen Temperaturen in der Halle die an diesem Tag sowieso nicht durchgesetzte Kleiderordnung anzupassen. Ansonsten kann man nur allen Dartern empfehlen gerade bei so nahe gelegenen Turnieren teilzunehmen und einen netten Tag zu verbringen und mit etwas Glück und Können auch noch eine gute Platzierung einzusacken. Am Ende geht an ein großer Dank an die Organisation der Steelbreakers, die mit Bier vom Fass und gegrillten Spezialitäten groß auffuhren. Ein weiterer Dank geht an den Sportwart für die fast reibungslose Ausrichtung!


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