Die USG-Wettbergen erwies sich wieder als hervorragender Gastgeber. Und damit meine ich nicht das Ergebnis, womit alle Anwesenden insgeheim schon vor dem Spiel gerechnet hatten. Ich meine die Herzlichkeit, mit der wir wieder empfangen wurden. Die USG ist ein Vorzeigeverein und ich wünsche ihnen von Herzen den sportlichen Erfolg, der sich sicher mit der Zeit auch einstellen wird.

Für das C-Team geht damit eine sensationelle Saison zu Ende, die auf der anstehenden Meisterfeier noch gebührend und feuchtfröhlich gefeiert wird. In kürzester Zeit ist aus den sechs Spielern ein Team geworden, das sportlich mehr als überzeugte und menschlich eng zusammensteht. Das „Double dirty half Dozen".

 

„Tobi“ hat mit einer sagenhaften Quote jederzeit überzeugt. 35 Siege aus 37 Partien und damit eine Siegquote von fast 95%, bezeugen seine spielerischen Qualität. Und als Mensch war unser Kleinster schon immer ein ganz Großer.

„Korsar“ Jens, der 85% seiner Spiele gewonnen hat, entwickelte sich in diesem Team schnell vom „zurückhaltenden Neuling“ zu einer Säule des Teams, aber auch des Vereins. Obwohl er sich mit seinen sowieso schon guten Leistungen für das Team empfohlen hatte, machte Jens am Board stetig weitere Fortschritte und überzeugte besonders mit starken Nerven. Fünf von sechs Decidern konnte er für sich entscheiden.

„Pacco“ kreierte in Dudensen den „Pacco“. In einem einzigen Spiel, in dem er 3:0 gewann, schaffte er ihn vier Mal. Nach 120 mit zwei Darts, den dritten dann ins Zentrum der Single fünf. Ein seitdem fester Begriff im Team, für die verkorkste 180. 15 von 16 Saisonspielen stand er bereit und besonders in den Doppeln war auf ihn jederzeit Verlass. Ein Teamplayer par excellence.

„Krümel“ hat auf besondere Weise beeindruckt. Er hat wieder die Lust am Spiel gefunden. Natürlich zetert er hin und wieder mit sich, aber sonst wäre er auch nicht „Krümel“. Sein Spiel gewann wieder an Klasse und mit dem Wissen, dass sich in unserem Team jeder seinen schlechten Tag erlauben darf und kann, kehrte die Souveränität zurück. Vor allem in den Doppeln war er eine Bank.

„Jonny“ hat einen riesigen Schritt gemacht. Von der USG gekommen, hat er sich derart ins Training gestürzt und den alten Hasen das Fürchten gelehrt, so dass wir ihn nun ans A-Team abgeben werden. Selber Schuld 😉

Und auch ich, Tzmarty, habe meinen Teil beigetragen, womit diese Saison letztlich zu einer geilen Teamleistung ohne Stars wurde.

Die Individuellen Stärken waren wichtig, die Stärke in der Breite der Schlüssel zum Erfolg. Jeder konnte jeden jederzeit ersetzen.

Sechs Spieler im Team, aber nur zwei Spiele wurden nur zu viert bestritten. Nie bestand die Notwendigkeit, Hilfe aus anderen Mannschaften des Vereins in Anspruch zu nehmen. Alle haben nahezu die gleiche Anzahl Einsätze geleistet, niemand wurde bevorzugt. Jeder hat mit jedem mehrfach im Doppel gespielt und es hat hervorragend funktioniert. Das „Wir“ hat gewonnen.

Fazit: Als Erben des verlustpunktfreien Aufstiegs des D-Teams 18/19, der „Magnificent Seven“, haben wir als „Double dirty half Dozen“ das Kunststück wiederholt. Danke nochmals an „Interface“ Klaus, Buschi, Andy, Penny, Tim, Stefan, Daniel, Maurice und, Ratze, dass Tobi und ich den Aufstieg in neuer Besetzung veredeln durften.


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