Das C-Team der Dartist trennte sich gestern 6:6 von Langendamm B. In der Analyse kann man das Ergebnis von zwei Seiten bewerten.

Seite eins: Die hohen Ansprüche, mit denen das Team in die Saison gestartet war, wurden im Punktspielbetrieb noch nicht erfüllt. Vermutlich sind es gerade diese Ansprüche, die in den entscheidenden Momenten auf die mentale Bremse treten, und die zu oft das gewohnt sichere Spiel nicht zulassen. Tobi, Jens, Kurt, Daniel, Krümel, Pacco und Tzmarty bleiben mehr oder weniger hinter ihren Erwartungen zurück und es scheint eine schwere Saison zu werden.

Seite zwei: Wir haben als Team einen Punkt erspielt. Ohne Rücksicht auf individuelle Stärken hat Kapitän Tzmarty den Sieg vermutlich verschenkt. Vermutlich hätte die Mannschaft gewonnen, wenn Tzmarty in der zweiten Spielhälfte nicht sich im Einzel, und Tobi im Doppel herausgenommen hätte. Vermutlich. Aber Gewissheit ist, dass die Basdarts ein echtes Team sind und es keine Ersatzbank gibt. Niemand kommt zum Spiel und soll nur zusehen, wie die anderen gewinnen. Jeder trägt seine Last, auch wenn sie sich manchmal als zu schwer erweist. Und unter dem Aspekt war es ein Sieg für das Team, auch wenn nur ein Remis zu Buche schlägt. Vielleicht wird gerade dieser Spirit beim ein oder anderen Spieler den Knoten platzen lassen. Vielleicht ist diese Sicherheit, dieser Rückhalt, dass es nicht ausschließlich ums Gewinnen geht, der richtige Weg zu einem unbelasteten Spiel. Vielleicht.

Mit PDC wartet am kommenden Wochenende eine weitere Hürde, bei der die Basdarts wieder das Team in den Vordergrund stellen werden. Wir gewinnen zusammen, und wenn es in die Hose geht, verlieren wir auch zusammen.


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