Auch im 14. Anlauf klappte es beim G-Team leider nicht die ersten Zähler auf das eigene Punktekonto zu befördern. Der Gegner aus Gronau war an diesem Tag einfach besser auf den Doppeln, wobei beim Heimteam auch wirklich jede Madhouseschlacht (und davon gab es einige) schiedlich und friedlich an die Gäste abgegeben wurde. Mit dem Lauf der Partie kamen die Gronauer dann auch immer besser in Tritt, das letzte Doppel endete schließlich mit einem 101er Highfinish. So kann der Endstand von 2:10 und 11:33 am Ende nicht verwundern. Und wieder bleibt als Resümee nur Folgendes zu sagen: "Da war viel mehr drin!". Aber irgendwann wird der Knoten platzen...

In einem idyllischen Landstrich Niedersachsens, gleich in der Nähe des Gasthauses „zum Greifen“ traf sich das G-Team am vergangenen Wochenende um sich im Ligaspiel mit der zweiten Mannschaft des RDC Lehrte zu messen. Wie die Überschrift schon nahe legt, war das Spiel eine richtig knappe Kiste und wurde in den letzten beiden Doppeln entschieden. Nach schwachem Start (es stand 0:2 und 0:6) drehten die Gastgeber mächtig auf und drehten die Partie zum 4:2 (12:9) Halbzeitstand.


Auch wenn auf diesem Bild nicht besonders gut zu erkennen, versuchte Einhorn Io durch intensive LED-Bestrahlung an Board 2 zum Greifen zu mutieren. Geklappt hat's nicht...

Im direkten Vergleich des Tabellenletzten mit dem Tabellenführer der Kreisliga 6 gab es am 14. Spieltag leider keine Überraschung. Trotz wieder mal guter Chancen das Spiel offen zu gestalten, wichen die Doppelfelder immer wieder den präzise geworfenen Darts aus. So gingen wieder erst Spiele auf die Habenseite der Shakespeare-Spieler nachdem der Gegner bereits 7 Spiele (und damit den Gesamtsieg) beisammen hatte. Am Ende hieß es 2:10 (11:33) und die Null steht weiter bei beiden Teams in der Kreisliga-Tabelle.

Großer Dank gebührt am Ende einem Wolfenbütteler Likörproduzenten und der netten Thekencrew, die sich mit vielen guten Worten um die doch in den letzten Monaten stark gebeutelten Gutenberghöfer von Tisch 200 bemühten.

Wenn man mit Io ein Einhorn als Teammaskottchen hat, bedeutet das eine erhöhte Sorgfaltspflicht gegenüber den im Kalendarium existenten Einhornfeiertagen. So zelebrierte die Mannschaft noch am Straftrainings-Freitag bis tief in die Nacht den "Weltzweihorntag", was sich beim sonntägliche Match gegen Hameln noch nachhaltig auswirken sollte. Nach einem südländischen fast-casual-Systemgastronomie-Abstecher im hannoverschen Hauptbahnhof machten sich der Großteil der Mannschaft zusammen mit Einhorn Io auf die ereignisreiche Reise zur Hamelner Werftstraße, wo der wissbegierige Leser viel für seine Allgemeinbildung hätte tun können. So konnte man erfahren, dass Dresden mitten im Ruhrpott liegt, Schiffe wie die Gorch Fock, Titanic und U.S.S. Enterprise in Hamelner Werften entstanden und an der Bahnstrecke ein Haltepunkt namens "Friese Ost" liegt. Zu den weiteren wissenswerten Dingen zählt, dass man in Ermangelung einer rotmützigen Bahnsteigaufsicht einfach Fahrgäste in roten Jacken befragen kann, wo die S-Bahn hinfährt oder hält.

Beim fulminanten Auftritt des G-Teams bei den Lühnder Löwen hagelte es nicht nur "G-Team-Specials", es wurde am Ende auch richtig knapp. Zwar waren all die Specials nichts, was auf dem Spielbogen vermerkt wird, allerdings sollen sie hier nicht unerwähnt bleiben, da sie deutlich Zeugnis davon ablegen, wohin die Reise der Mannschaft noch gehen kann. Es gab:

  • zwei 5er Finishes zum Match (beide im ersten Versuch)
  • ein 36er Finish mit 3 Doppeln (Doppel 4, Doppel 11, Doppel 3)
  • ein klassisches 96er-zwei-Dart-Finish, sowie
  • eine formschöne "180" auf der 7

Das Spiel konnte über lange Zeit offen gestaltet werden. Beim Stande von 3:3 setzten sich die Hausherren dann leider entscheidend ab und hielten die erspielte Führung bis zum Ende, so dass sich die Gutenberghöfer am Ende mit einem 5:7 (23:25) begnügen mussten. Trotzdem bleibt nach einer starken Mannschaftsleistung die Hoffnung endlich die schwarze Null auf der Habenseite der Kreisligatabelle zu Sternenstaub zu pulverisieren.

 Vielen Dank an die Gastgeber (zu einem spannenden Match gehören immer zwei) und an alle Supporter, die leider nicht vor Ort sein konnten (dabei war in Carens Auto noch richtig viel Platz...)

Das Heimspiel des G-Teams gegen die Sieben Zwerge aus Alfeld wurde auf Wunsch der Gastgeber vom Sonntag, den 10. März auf

Samstag, den 27.04.2019 um 15:00Uhr

verlegt. Die Änderung wurde vom Bezirkssportwart bereits in den offiziellen Spielplan übernommen.

Glücklicherweise hatte sich das G-Team schon am Freitag vor dem anstehenden Spiel gegen die Vikings aus Oesselse zum gemeinsamen Training und anschließenmndem Reinigungseinsatz getroffen, denn man stellte da schon ziemlich schnell fest, dass im ungeheizten Keller die Darts an den Fingern festfroren. Daher traf man sich für das um 15Uhr stattfindende Punktspiel bereits zwei Stunden vor Spielbeginn, um a) den Heizlüfter in Betrieb zu nehmen und b) durch die Anwesenheit von 6 Personen für zusätzliche Wärme im Raum zu sorgen.
So leidlich warm war es dann auch als die Zeiger der Uhr 15:00 verkündeten, trotzdem war die Mannschaft wieder mal nicht sofort auf Betriebstemperatur. Zur Spielhälfte hieß es 1:5, wobei lediglich Kapitän Ol durch dauerhaftes Rubbeln am Einhorn-Horn sein Einzel mit Ach und Krach mit 3:2 gewinnen konnte. Leider schaften die Gäste im Anschluss ziemlich schnell das 1:7, so dass der erhoffte erste Punktgewinn der Saison weiter auf sich warten lässt. Danach gab es dann mit dem 3:0-Erfolg von Caren im Einzel, so wie dem 3:2 von Melina und Caren im Doppel zumindest noch ein wenig Balsam für die Nerven der Hausherren. Außerdem gab es mit dem 68er Bullfinish von Caren im fünften Leg des letzten Doppels das erste G-Team-Special der Vereinsgeschichte. Auch die Gäste schafften im parallelen Doppel mit einem 76er Bull Finish ein Special und konnten am Ende mit einem verdienten 9:3 (31:12) die Rückreise antreten.

Gleich zweimal musste das G-Team innerhalb der letzten sechs Tage zu den Darts greifen. Dabei konnte die Mannschaft sich mit zwei Neuzugängen zumindest erstmal personell verstärken, so dass in der nahen Zukunft hoffentlich keine Antritte in Unterzahl mehr auf der Tagesordnung stehen. Während Meike für sportliche Glanzpunkte sorgen soll, konzentriert sich Maskottchen Io voll auf die mentale Schiene (das Reiben an Einhorn-Hörnern soll ja bekanntlich Glück bringen).


Io bei ihrem Saisondebut in Gronau

 Leider fehlte im Spiel gegen Lehrte nicht nur Maskottchen Io, sondern auch...

...und genauso wird es auch das G-Team machen. Den absoluten Tiefpunkt der Saison hat die Mannschaft mit der ultimativen Niederlage in Alfeld sicherlich hinter sich. Hier kamen auf einen Streich so viele Dinge zusammen, dass die Aufzählung nur zu einer düsteren Litanei geraten würde, die hier keinesfalls zum Besten gegeben werden soll.

Denn trotz aller Shakespeare-seitiger Widrigkeiten gab es auch in diesem Spiel die kleinen Lichtblicke, nur dass sie sich dieses mal halt nicht in Zahlen ausdrücken lassen. Für alle Spieler (ob dieses mal dabei oder nicht) gilt es sich in den kommenden Wochen wieder neu zu motivieren und es das nächste Mal schlichtweg besser zu machen.

Und so halten wir es mit dem bekannten Sportlerzitat:

"Wer kämpft, kann verlieren. Wer nicht kämpft, hat schon verloren!"

Vielen Dank an dieser Stelle noch an die Gastgeber, die für die schwierige Shakespeare-interne Situation großes Verständnis zeigten. Wir hoffen uns im Rückspiel von einer anderen Seite zeigen zu können.


Blick auf Board 7 und 8 der Alfelder Anlage

Trotz intensiver mentaler Vorbereitung beim PDC-Turnier in Göttingen, mislang auch der vierte Versuch des G-Teams endlich die Null auf der Habenseite gegen eine beliebige andere positive Zahl zu tauschen. Es zeigten sich dabei bedauerlicherweise die alten Leiden. So waren die Auftaktspiele eigentlich noch recht ordentlich, bevor die Leistungskurve mannschaftsübergreifend immer weiter in den Keller neigte. Der Gegner war allerdings auch nicht leicht zu spielen und gewann ohne Frage am Ende verdient. Trotzdem wäre das eine oder andere Leg mehr sicherlich möglich gewesen, wäre da nicht der rot-grüne die Segmente umfassende Sisalring gewesen.

Einzig Vorzeige-Einhorn Caren gelang es überhaupt ein Spiel für das Heimteam zu verbuchen, hatte dafür aber auch drei Tage hungern müssen, um die erforderliche Aggressivität zu bekommen. Kapitän OL hatte zweifelsohne zu lange im Buch "Negatives Denken für Fortgeschrittene" gelesen, während sich Youngster Melina einen Krampf beim 180er-Schild hochhalten holte. Jan hatte indes erstmal die vor Spielbeginn übers Trikot gekippte Cola zu verarbeiten, so dass letzten Endes wohl nur das vorgezogene Halloween-Grusel-Ergebnis von 1:11 mit nur 4 (!) gewonnenen Legs zustande kommen konnte.

Glückwunsch an die Gäste, die weiterhin den Platz an der Sonne in der Kreisliga 6 innehaben. Danke auch an die freiwilligen Schreiber der Gäste, da das G-Team leider nicht in voller Stärke antrat und somit für die Doppel keine Schreiber stellen konnte.

 

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