Die Ursache für das Aufwachen aus dem Winterschlaf (auch Hibernation) ist laut einem bekannten Online-Lexikon nicht genau bekannt. Warum es nach fast 4-monatiger Pause mal wieder einen Artikel vom E-Team gibt hingegen schon. Ein großes Dankeschön geht dabei an eine Erkrankung des Autors, die es ermöglichte seine Zeit so einzuteilen, dass der vor sich her geschobene und sich ständig erweiternde Berg an Arbeit durch tektonische Erschütterungen wieder auf „Flughöhe Null“ gebracht werden konnte. Durch die recht lange Zeitspanne hat sich hier natürlich Einiges angehäuft, so dass dieser Artikel einen erhöhten Umfang annimmt und sogar den Autor an der ein oder anderen Stelle zwang, sich in Spielformularen oder Chatgruppen den wahren Verlauf der Ereignisse wieder gezielt und explizit ins Gedächtnis zu rufen.

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Los geht also die wilde Reise:

 

Ende Oktober ging es (zumindest für die Meisten) mit der Stadtbahn zum Mühlenberger SV im Südwesten der niedersächsischen Landeshauptstadt. Nach ausgiebiger Einspielphase startete das E-Team eigentlich recht ordentlich in die Auftaktpartien. An beiden Boards stand es zwischenzeitlich 1:1, unter anderem durch ein 100er Finish von Nermin, dann riss allerdings komplett der Faden und es gab nach den beiden 1:3-Niederlagen noch gerade mal ein weiteres gewonnenes Leg bis zum Start der Doppel. Hier schafften es Gereon und Dennis zumindest mal in den Decider, aber da das fünfte Leg wiederum auf der Habenseite der Gastgeber erschien und Thomas und Chris am anderen Board auch nichts Zählbares zustande brachten, stand es zur Hälfte 0:6 mit nur fünf gewonnenen Legs. Das kleine Lichtchen „da ist noch ein Punkt drin“ erlosch dann auch gleich zum Start der zweiten Spielhälfte, da Nermin und Gereon jeweils mit 1:3 unterlagen. Nun schlug allerdings die „große“ Stunde des E-Teams, da der eingewechselte Basti in einem wirklich guten Spiel knapp und unglücklich mit 2:3 unterlag und parallel Dennis mit 3:1 den ersten Punkt für das E-Team verbuchen konnte. Auch Chris und Basti schafften es in der Folge im Doppel in den Decider, mehr als ein 1:11 war den Shakespeare-Spielern aber an diesem Abend nicht vergönnt.

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Es folgte Anfang November das Nachholspiel gegen die Steelbreakers in Lehrte. Gerade weil Benjamin zu diesem Spiel seinen Sohn mit dabei hatte, entwickelte sich die Partie zu einem denkwürdigen und legendärem Spiel. So zeigte Gereon seine Qualitäten als Ausrufer des Kinderbuches „Dr. Brumm baut ein Haus“, der Teamkapitän bemalte Steine mit Buntstiften, Maskottchen Fred war begehrt, wie lange nicht mehr und es entspannten sich Diskussionen darüber, wie man ordnungsgemäß und Check-Dart-konform eine Capri-Sonne austrinkt. Nebenbei wurde natürlich auch Dart gespielt. Unvergessen der Check-Krimi von Harald und Thomas, der 18-Darter von Benjamin und der am Ende eigentlich überflüssige Endstand von 4:8. Nach dem 3:3 zur Halbzeit war da auf jeden Fall deutlich mehr drin. Nach Unterzeichnen des Spielformulars und Begleichen der Rechnung sprintete das Team zur S-Bahn, um in Hannover angekommen noch ein Abendmahl (Bärenschinken und Dino-Spieße) in der bayrischen Botschaft zu gönnen.

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Es war also dringend mal wieder etwas Positives auf dem Punktekonto angesagt. Gut, dass das folgende Spiel mal wieder im heimischen Teamplayer ausgetragen wurde. Zu Gast waren die Stingrays G. Wieder startete das E-Team gut und ausgeglichen in die Partie. Nach dem 3:3 zur Halbzeit folgten dann aber leider zwei 1:3-Niederlagen, die die Heimmannschaft in den folgenden vier Spielen nicht mehr aufholen konnten. 5:7 (19:21) hieß es am Ende und man konnte sich wieder mal ärgern, dass zum wiederholten Male das Quäntchen Glück auf Seiten der Shakespeare Dartists fehlte. Immerhin wurde das einzige Special des Spiels beim E-Team notiert (180 von Benjamin).

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Erneut nur eine Woche später führte der Weg, nachdem man sich um 17:58Uhr an der Station Stadionbrücke getroffen hatte, zur ersten Mannschaft von Hannover 96. Benjamin hatte sich mit Verspätung angekündigt, so dass die Einzel zu Spielbeginn erstmal ohne den Punktgaranten angetreten wurden. Das sorgte an diesem Tag dann allerdings für keinerlei Probleme, denn Dennis, Chris und Gereon sorgten für die schnelle 3:1-Führung, die Dennis und Benjamin dann im Doppel zur 4:2-Führung veredelten. In der Folge ließ sich das E-Team dann nicht mehr die Wurst vom Brot nehmen und hielt den 2-Spiele-Vorsprung bis zum Spielende.

Fehlte nur noch ein einziges Spiel um die Hinrunde abzuschließen. Der Gegner Chäck Out bat um eine Spielverlegung, die man am Ende gekoppelt mit einem Heimrechttausch auch hinbekam. Leider führte das am Ende dazu, dass man in Wülfel nur zu viert antreten konnte, was von allen Anwesenden E-Teamlern vollen körperlichen Einsatz erforderte. Betrachtet man den Spielberichtsbogen, fällt auf, dass alle vier gewonnen Spiele des E-Teams an Board 2 erfolgten, was, wenn man diesem Interpretations-Bogen folgt, bedeutet, dass man die ersten beiden Einzel an Board 2 dummerweise verschenkte (bei Dennis 2:3 kann man das in der Tat auch unterstreichen), was dann schlussendlich das klassische 6:6 verhinderte. Andererseits kann man auch den Start von 0:4 nach den Einzeln als ursächlich bezeichnen. Vielleicht halfen auch die zur Spielhälfte offerierten Spezialitäten vom Grill dem E-Team erst zu einer größeren Durchschlagskraft? Man wird es nie erfahren…

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Hinrunde vorbei. Vorletzter! Dringend Zeit für eine Weihnachtsfeier. Hier konnte dann nach Lust und Laune über Systemänderungen, Phrasenschwein, Team-Playlist und personelle Änderungen diskutiert werden. Bei gutem Essen und erlesenen Getränke konnte man endlich wieder die Seele baumeln lassen und ordentlich neue Kraft tanken.

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2024. Neues Jahr, neues Glück! Alle Akkus wieder voll, alles vollgepackt mit guten Vorsätzen. Für das Auswärtsspiel beim HDSC trifft sich das Team zum Warmspielen in der 501-Bar in der Calenberger Neustadt und bringt sich dort auf Betriebstemperatur. Statt der 4 Spieler beim letzten Auswärtsspiel ist man dieses Mal mit neuen Spielern beim Gegner vor Ort. Wie schon im Hinspiel erwischen die Gastgeber nicht gerade ihren Gala-Tag und werden vom E-Team auseinandergenommen. Das Endergebnis von 10:2 fällt sicherlich am Ende zu hoch aus, unterstreicht aber deutlich, was gute Vorbereitung und Stimmung in diesem Team bewirken können. Ein 105er High-Finish von Winter-Neuzugang Malte und eine 180 von Benjamin stehen auf der Specialliste.

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Zwei Wochen später ist man Gastgeber für die Wild Rovers. Wie oft sich der Autor in der Vergangenheit bereits darüber gewundert (und geärgert) hat, wie man mit einem völlig unverdienten 0:6 ins Spiel gestartet ist, so muss er in diesem Spiel die Verwunderung über die 6:0-Halbzeitführung mitnehmen, die auch nicht wirklich den Kräfteverhältnissen entspricht (da waren unter anderem auch drei knappe 3:2-Erfolge bei). Malte sorgt dann schnell für den siebten Punkt und damit für den Sieg. Der Gegner stabilisiert sich dann aber wieder und lässt das Spiel mit dem 4:8-Endstand nicht so deutlich wirken, wie es zwischenzeitlich aussah. Specials wirft auch nur der Gegner, aber darüber können wohl alle 8 eingesetzten Shakespeare-E-Teamler bei diesem Spielverlauf problemlos hinwegsehen.

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Nächster Spieltag: Auswärts beim verlustpunktfreien Tabellenführer. Leider fehlen hier wieder etliche Spieler, so dass das Spiel nur zu viert angegangen werden kann. Das Spiel nimmt dann auch den erwarteten Spielverlauf: die erste Mannschaft der Dart-Akademie ist in dieser Liga leistungstechnisch komplett unterfordert, versuchte trotzdem konzentriert an die Aufgabe heranzugehen. Am Ende hieß es 12:0 und dem E-Team gelingen gerade mal 2(!) Legs. Auch der nachträglich angereiste Dennis konnte der gebeutelten Shakespeare-Mannschaft keine frischen Impulse mehr geben. Als ursächlich für die deutliche Niederlage muss allerdings der Einkauf von Görgon (oder wie er auch immer heißen mag) gesehen werden, da er vor Spielbeginn beim Bäcker keine belegten Brötchen mehr erwerben konnte und mit einem Berliner vorliebnehmen musste.
Auch die optisch ansprechenden Motivationsbilder von Benjamin können bei den Spielern keine Leistungssteigerung hervorrufen.

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Zuletzt bleibt natürlich zu hoffen, dass auch Kapitäne von anderen Shakespeare-Teams aus dem Winterschlaf erwachen...


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